Missionarische Projekte

Unser Partnerprojekt: Project TwoFive in Uganda und Südsudan

Hoffnung schenken, wo Krieg und Armut das Leben prägen

MacJohn und Judith Njidda sind mehr als Gäste in unserer Gemeinde – sie sind Freunde, Geschwister im Glauben und Brückenbauer zwischen Hanau und Ostafrika. Wenn sie uns besuchen und von ihrer Arbeit in Uganda und Südsudan berichten, wird spürbar: Hier geschieht echte Veränderung. Project TwoFive ist keine anonyme Hilfsorganisation, sondern ein Herzensprojekt, das Menschen in extremer Not konkrete Perspektiven gibt – und das mit viel Mut, Kreativität und unerschütterlichem Vertrauen auf Gottes Führung.
 
Project 2 5 mitarbeiter
 
Die Geschichte von Project TwoFive beginnt 2013 mit einer Vision: MacJohn Njidda wollte jungen Menschen in seiner Heimat Südsudan durch Ausbildung eine Zukunft ermöglichen. 2014 eröffnete er die erste Schneiderschule in Yei – mit 40 Schülerinnen, aber ohne Nähmaschinen. Doch Gott sorgte: Innerhalb weniger Wochen wurden 21 Maschinen gespendet. Was als Wunder begann, wurde durch den Bürgerkrieg 2016 brutal unterbrochen. MacJohn, Judith und ihre Schülerinnen mussten fliehen – 100 Kilometer zu Fuß ins Rhino-Camp, ein riesiges Flüchtlingslager in Uganda. Dort fingen sie bei null an. Ohne Material, ohne Gebäude, aber mit derselben Vision.
 

Heute betreibt Project TwoFive vier Berufsschulen in Uganda und Südsudan. Hier lernen junge Erwachsene – viele von ihnen Flüchtlinge, Waisen oder aus bitterster Armut – Schneidern, Schweißen, Tischlern oder nachhaltige Landwirtschaft. Über 600 Flüchtlingskinder im Rhino-Camp erhalten durch das Daniel-Projekt regelmäßigen Schulunterricht und damit echte Bildungschancen. Im Nazareth Haus in Arua finden fast 100 Kinder pro Woche einen sicheren Ort: Sie spielen, lesen, lernen, erleben Annahme – und hören von Gottes Liebe. Für viele ist es der einzige Ort, an dem jemand Zeit für sie hat.

 

Besonders beeindruckend ist die Demonstrations-Farm, die während der Corona-Pandemie entstand. Auf kleinstem Raum werden über 40 Gemüsesorten angebaut – mit ausgedienten Plastikflaschen, alten Autoreifen und innovativen Techniken wie Vertical Gardening. Familien ohne eigenes Land lernen hier, sich selbst zu versorgen. Die Farm ist inzwischen so erfolgreich, dass Regierungsvertreter und andere Organisationen zu Besuch kommen.

 Project 2-5: Landwirtschaft, Arbeit mit Kindern

Project TwoFive lindert nicht nur akute Not – etwa durch Lebensmittelpakete für über 1.350 Familien während Corona oder medizinische Hilfe für kranke Kinder. Die Organisation schafft nachhaltige Lösungen: Ausbildung statt Almosen, Selbstständigkeit statt Abhängigkeit, Hoffnung statt Perspektivlosigkeit. Und all das geschieht im Namen Jesu. In den Berufsschulen gibt es täglich Andachten, die von den Absolventen als „lebensverändernd" beschrieben werden. Ein wöchentliches Radioprogramm erreicht Tausende Menschen mit biblischen Antworten auf Lebensfragen.

 

MacJohn und Judith leben mit ihren Kindern in Arua und leiten die Projekte vor Ort – mit einem Team aus ugandischen und internationalen Mitarbeitern, mit lokalen Kirchen und Ehrenamtlichen. Sie arbeiten mit Respekt für die Kultur, mit Transparenz im Umgang mit Spenden und mit dem klaren Ziel: Menschen zu befähigen, ihr Leben mit Würde, Selbstvertrauen und Hoffnung zu gestalten.

 

Wenn wir für Project TwoFive spenden, investieren wir in echte Leben. Wir ermöglichen einem Mädchen die Ausbildung zur Schneiderin. Wir geben einem Flüchtlingskind Bildung und Zukunft. Wir schenken einer Familie die Chance, sich durch nachhaltigen Gemüseanbau selbst zu versorgen. Und wir tragen dazu bei, dass das Evangelium nicht nur gepredigt, sondern gelebt wird – ganz praktisch, mitten in Armut, Flucht und Krieg.

 

Mehr erfahren? Alle Infos zu den Projekten, dem Team und den Möglichkeiten zur Unterstützung findet ihr unter project-twofive.org.

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