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Unsere Gemeinde auf der Wartburg

Unsere Gemeinde auf der Wartburg

Am 17. September haben wir einen Gemeindeausflug nach Eisenach und auf die Wartburg gemacht. Der Bus war voll besetzt, ewa 50 Personen waren mit dabei. Pünktlich um halb neun ging es am Freiheitsplatz los.

Gottesdienst gefeiert haben wir auch: auf der Hinfahrt im Bus. Wir haben Lieder gesungen und uns mit unseren Sitznachbarn über die „fünf Soli“ von Luther unterhalten: Allein durch Gnade, allein durch Christus, allein durch die Schrift, allein durch den Glauben, Gott allein sei die Ehre. Nach einigen Gedankenanstößen kam dazu immer eine Frage, über die wir uns austauschen konnten.

Nach der Ankunft auf dem Parkplatz stiegen wir zur Wartburg hoch. Dort bekamen wir eine elektronische Führung durch die Ausstellung: Per Knopfdruck konnte man sich zu vielen Ausstellungsstücken Informationen ins Ohr sagen lassen. Je nachdem, was einen interessierte, konnte jeder in seinem eigenen Tempo durch die Räume gehen.

Dabei ging es um zwei Themen: zum Einen um Luther und die Reformation, zum Anderen um die Geschichte der Wartburg und die Räume darin. Ich habe gestaunt, wie schön manche Wände und Säulen gestaltet waren. Auch Kinder konnten sich Informationen abrufen; kurze Hörspiele waren es eher, auch für Erwachsene interressant.

Ich fand die ganze Ausstellung vielfältig und informativ. Auch die Kommentare waren gut gemacht. Ein wenig mehr Zeit hätten wir am Ende noch gebrauchen können, um alles in Ruhe zu betrachten; die letzten Räume haben viele von uns nur flüchtig angesehen. Gegen halb zwei wollten wir uns wieder am Bus treffen und nach Eisenach fahren.

Leider hatte es in der Zwischenzeit angefangen zu regnen, so dass wir etwas durchnässt dort ankamen. Und die meisten von uns mit großem Hunger. In der Stadt hatten wir zwei Stunden zur freien Verfügung, in denen wir essen gehen, ein wenig durch das schöne Städtchen bummeln, das Bach-Haus oder das Luther-Haus besichtigen konnten. Ganz erfüllt von den vielen Eindrücken und Erlebnissen ging es dann auf die Heimfahrt.

Ich bin dankbar für diesen Tag. Alles hat gut geklappt: die organisatorischen Dinge (Danke, Doro!), der Gottesdienst (Danke, Martin!) und die Fahrt (ein Dank dem Busfahrer!). Neben all dem Besichtigen haben wir einen Tag lang unsere Gemeinde erlebt, mit Gesprächen und gegenseitiger Aufmerksamkeit. Wir haben gespürt, dass wir zueinander gehören.

Gerlinde Kortenhoeven