Baptisten-Gemeinde Hanau

Die Mütter

Kann denn Bügeln Sünde sein?

Ein Musik-Kabarett-Abend zum Auftanken und Genießen

 

Das Programm „Kann denn Bügeln Sünde sein“ sollte nicht nur jede Mutter gesehen haben! Haben Mütter doch recht selten die Gelegenheit den Anforderungen des Alltags mit Humor zu begegnen. Doch eingestimmt durch diesen Musik-Kabarett-Abend, bekommen sie Ideen sich nun eigens nach solchen Anlässen auf die Suche zu machen. Das kann ungemein beflügeln und den Alltag in einem anderen Licht erscheinen lassen:

  • „Für wen, um alles in der Welt, sind die kleinen entzückenden Bildchen auf den Windeln aufgedruckt?“ Hier haben DIE MÜTTER eine Marktlücke entdeckt: „Ist es nicht sinnvoller, die ‚Herrnhuter-Losungs-Windeln’ auf den Markt zu bringen – gegen die geistige und geistliche Verarmung der Mütter!“
  • Oder: „Wie sehr kann es Einfluss auf das mütterliche Gemüt haben, wenn man selbst im Urlaub bis zum Klo von einem kleinen Mann begleitet wird?! ‚Das muss Liebe sein!’ – und in ein paar Jahren wird die Zeit der Einsamkeit wieder das Tagesgeschäft bestimmen.“

Mit anderen Worten: Es war ein entspannender, motivierender und berührender Abend. Wohl auch deswegen, weil das Trio aus Thea Eichholz-Müller, Carola Rink und Margarete Kosse nicht nur DIE MÜTTER heißt, sondern auch im realen Leben zweifache Mütter sind und aus ihrem Erfahrungsschatz schöpfen: So nahmen sie die Zuschauer mit hinein in ihren jahrelang anhaltenden Zustand der chronischen Übermüdung, ihre Durchhalteparolen in Stresssituationen, die Verarbeitung des Geburtserlebnisses, ihr Vorlieben und Abneigungen bei der Hausarbeit usw.

Musikalisch verstehen die drei Mütter ihr Handwerk und überzeugten durch eine gelungene Mischung ihrer Liedvorträge, präsentiert durch professionelle Choreographien und mit einem passend chaotischen Bühnenbild. DIE MÜTTER - zwar Profis und dennoch dem Publikum ganz nah in ihrer Natürlichkeit, Ehrlichkeit und Direktheit.

Was sie an ihrem Pianisten, Eberhard Rink, hatten, fiel ihnen leider erst auf, als er nach einem „Zickenkrieg“ „das Weite suchte“. Erst nach erfolglosem Suchen nach einem Ersatz – Welcher begabte Musiker kann ohne Notenvorlage das Programm begleiten? – rangen sie sich zu einer ihnen sichtlich schwerfallenden Lobhudelei auf „Ebbis einzigartiges Können“ durch. Mit Erfolg! Eberhard wiederum philosophierte singender Weise über die Frage „Warum gehen Frauen so gerne gemeinsam mit anderen Frauen aufs Klo?“

 

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